Geographische Lage

Haubern liegt nordöstlich des Knebelsrod, der höchsten Erhebung des Burgwaldes, etwa 7 km (Luftlinie) östlich der an der Eder gelegenen Frankenberger Kernstadt. Durch das Dorf fließt der Oberlauf des Eder-Zuflusses Lengelbach. Im Osten wird Haubern durch den Heckwald und den Bingeberg begrenzt, im Norden und Westen schließen sich die Gemarkungen von Dainrode und Dörnholzhausen an. Die Gemarkung ist etwa 502 ha groß und besitzt eine Grenzlänge von 10,7 km. Die höchste Gemarkungstelle liegt auf dem Haubernschen Berg (425,7 m ü. NHN).

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haubern im Jahr 1201 als Howerle. Die Entstehung wird laut einer Sage drei Bergleuten (Hauer) zugeschrieben, die ostwärts des Ortes nach goldhaltigen Erzen gegraben haben sollen. Darauf lässt sich durch einen alten, im Volk bekannten Spruch schließen:

    Zu Haubern in der Bingen
    da ist noch Gold zu finden.
    Wer es aber gern will haben,
    muss es tief aus dem Wasser heraus graben.

Am 31. Dezember 1970 wurde Haubern in die Stadt Frankenberg (Eder) (damalige Schreibweise Frankenberg-Eder) eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten in Haubern zählen vor allem die dicken Buchen. Der größte Baum hat ein Alter von über 180 Jahren, einen Umfang von 5,20 m, einen Durchmesser von ca. 1,65 m, eine Höhe von ca. 28 m sowie einen Kronendurchmesser von 28 m.

Veranstaltungen

Jedes Jahr findet in Haubern am ersten Wochenende im November die sogenannte Schepperlingskirmes statt. Eine Woche zuvor wird von den Landfrauen Hauberns das "Schepperlingsessen" veranstaltet. Schepperlinge sind Ofenplätzchen und eine kulinarische Spezialität der Hauberner. Sie bestehen aus Kartoffeln, Eiern, Mehl sowie Salz und werden auf großen gusseisernen Pfannen gebacken.